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klammerLiebe Besucher und Freunde meines Blogs… Ich werde vorerst meinen Blog auf unbestimmte Zeit stilllegen, (so eine Art von verlängerte Blogpause) denn mir fehlen jegliche Ambitionen und von Lust und Laune ist bei mir seit längerem schon keine Rede mehr. Aber bevor ich hier irgendetwas schließe oder ”ganz” in der Versenkung verschwinde, belasse ich alles erst einmal beim alten (den Blog zur Ansicht offen & die monatliche Märchenvorstellung) und werde später entscheiden, wo der Frosch seine Locken hat, oder anders gesagt, wo bei mir der Hammer hängt!

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Meine Oktobergeschichte

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Einst saß Fienchen traurig auf ihrem Bett,
sie dachte an Bratkartoffeln mit Spiegelei, fein geröstet in reichlich Fett.
Auch könnten es Nudeln sein, lecker mit Soße, Tomaten oder Paprika,
aber ihr Schränkchen war leer, kein Krümel war zum knabbern da.
Sie sank in ihr Kissen, ihr knurrte der Magen,
dann schlief sie ein und träumte von besseren Tagen.
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Am nächsten Morgen, beim ersten Hahnenschrei,
ihr Hunger war noch immer nicht vorbei,
glaubte sie nicht, was sie da sah,
in ihrem Bettchen lag ein Stöckchen,
sie dachte: „Nanu, der war doch gestern noch nicht da?“
Dann ganz flink und elegant,
nahm sie das Stöckchen in die Hand.
„Nicht so grob, du böses Kind“, rief das Stöckchen,
„leg mich wieder hin, schnell, schnell, rasch und geschwind!
Sei ganz zärtlich auch dabei,
dann hast du bei mir zwei Wünsche frei!“
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Schnell legte Fienchen behutsam den Stock zurück, deckte ihn zu und sprach:
„Du kommst zur rechten Zeit, mir knurrt mein Magen, du bringst mir Glück.
Ich habe Hunger, möchte an Kuchen, Torten und an Pudding naschen,
aber mein Schränkchen ist leer, habe auch keine Taler in den Taschen.
Mein erster Wunsch, und bitte lass mich nicht so lange warten,
ist ein riesengroßer Kuchen, mit viel Sahne und Früchten,
am besten mit denen, aus des Nachbarn Garten.
Danach könnte ich ein Eisbein, einen Schweinebraten oder
auch viel Entenbrust vertragen,
und was ich dann noch möchte, werde ich dir etwas später sagen“.

Es surrte und knarrte, dann kam ein großer Zisch,
und Fienchen stand vor einem reich gedeckten Tisch.
Sie machte sich daran, von all den Leckerein zu essen,
und hat darüber hinaus die Zeit für ein ganzes Jahr vergessen.
Die guten Gaben im Schränkchen und auf dem Tisch, sie wollten nicht enden,
zuerst aß Fienchen mit Löffel, Messer und Gabel, später nur noch mit ihren Händen.
Sie wurde immer schwerer, dicker und dann unbehände,
das Fett lief ihr am Mund herunter, fettig waren auch die kleinen Hände.
Doch zum Aufhören sah sie keinen Grund, am Ende war sie hässlich, dick und rund.
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Als das kleine Stöckchen dann aus seinem Schlaf erwachte,
sah es mit Schrecken, was das kleine Fienchen machte.
„Was fällt dir ein, du dummes Kind“
rief es, „schau in den Spiegel, schnell, schnell, geschwind.
Nur gegessen hast du, ohne zu denken, immer mit Wonne,
nun siehst du aus wie ein Fässchen, ach was sag ich, wie eine Tonne.
Wie kannst du nur so etwas machen,
die anderen Kinder werden dich verhöhnen und über dich lachen.
Sei gescheit, lass die Finger vom fetten Essen und vom süßen Punsch,
überleg dir mit Klugheit, den zweiten und deinen letzten Wunsch.“

Als Fienchen in den Spiegel sah, musste sie sich eingestehen,
so dick und rund wollte sie nicht bleiben, so konnte es nicht weitergehen.
Sie sprach zum Stöckchen, flink und keck:
„Oh bitte, ich wünsch mir meine angefutterten Pfunde weg.
Möchte wieder schlank sein, wie einst in früheren Tagen,
ich verzichte auf all die schönen Leckereien,
möchte lieber ab und zu mal wieder Hunger haben.
Fort mit den süßen Kuchen und fort mit der leckeren Soße,
mir passt kein Hemdchen mehr, kein Kleidchen und auch keine Hose.
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Es surrte und knarrte, dann kam wieder ein großer Zisch,
es waren fort, die süßen Kuchen, die Braten mit Soßen,
leer waren wie einst, das Schränkchen und der Tisch.
Auch das kleine Fienchen war wieder rank und schlank,
zum Stöckchen sagte sie glücklich: „Hab vielen Dank.
Nie wieder werde ich nach soviel Naschwerk streben,
werde von nun an gesund, besonnen und vernünftig leben“.
Das Stöckchen stimmte dem Fienchen zufrieden zu und sprach:
„Na dann, bis bald“,
und verschwand dorthin, wo es einmal hergekommen,
zurück in den tiefen Wald.

 

Ende

Rolf

Zu schön um wahr zu sein…

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1a2xxxx334556x23-288-pngLeute, Leute… ich kann euch sagen… ich hatte wieder einmal einen Traum, der alles real dargestellte weit in den Schatten stellt. Mir fehlen sogar die Worte, die ich eigentlich bräuchte um das hier zu erklären, um was es sich im einzelnen handelte. Nur soweit… ich befand mich in einer Art von Park, doch was ich dort an Farben, Licht und Schönheit sehen dürfte, lässt alles andere hier auf unserem Planeten wie einen farblosen Fliegenschiss erscheinen. Mit fehlt es bestimmt nicht an (nur) Fantasie, aber in diesem Fall bin ich mir sicher, dass ich mich nicht hier auf unserem Planeten befand!

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Drum prüfe, wer sich ewig bindet

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denken-8866-pngNach über 65 Ehejahren wurde ein Paar gefragt, wie sie es geschafft haben so lange zusammen zu bleiben. Die alte Dame dachte ein paar Sekunden nach und antwortete:
”Wir wurden in einer Zeit geboren,
in der man kaputte Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen.“

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Das September-Märchen

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Der alte Hans war ein Einzelgänger. Er lebte nicht zusammen mit den anderen unten im Dorf, sondern etwas abgelegen vor einem Waldstück in seinem kleinen, aber gemütlichen Holzhaus. Den Tod seiner geliebten Frau und die tiefen Narben, die böse Menschen ihm in sein Herz gebrannt hatten, konnte er nicht vergessen, deshalb lebte er allein und hatte sich vom Trubel der Dorfgemeinschaft zurückgezogen. Er hatte zwar alles, was er zum Leben brauchte und war zufrieden mit seiner Situation, aber manchmal wünschte er sich doch, er hätte einen Gesprächspartner. Aber er wollte mit seinem Schicksal nicht hadern. Er kümmerte sich liebevoll um seinen kleinen, gepflegten Garten, in dem er alles anpflanzte, was er zum Leben brauchte. Dann war da auch noch Henne Berta, die für ihn jeden Morgen ein frisches Ei legte, das er sich, nachdem er sich bei ihr liebevoll bedankt hatte, in einem morgendlichen Ritual fröhlich pfeifend in einer Bratpfanne brutzelte. Alles in allem war er rundum zufrieden und dankte dem lieben Gott für jeden Tag, den er gesund und munter erleben durfte.

Es war Herbst. Der Wind rüttelte und schüttelte die Blätter von den Bäumen. Der Himmel war grau in grau und kein Sonnenstrahl wollte die Erde erwärmen. So machte Hans es sich in seinem bescheidenen Heim gemütlich und dachte: „Es kommen wieder bessere Zeiten. Der Winter steht vor der Tür, dann werde ich ein Feuer in meinem Kamin entfachen und wieder einmal ein gutes Buch lesen.“

Plötzlich hörte er ein zaghaftes Klopfen an seiner Tür, dann wieder …und immer wieder. Er fragte sich: „Nanu, wer kann das sein? Mich hat hier doch noch niemand besucht? Bestimmt hat sich jemand verlaufen.“

Langsam ging er zur Tür, öffnete sie, …sah aber keinen Menschen. Nur der kalte Wind und ein paar vom Regen durchnässte Blätter schlugen ihm peitschend ins Gesicht. Schnell schloss er sie wieder und wischte sich verärgert das Laub von seiner Kleidung.

„So was Dummes,“ grummelte er in sich hinein. „Jetzt klopft schon der Wind an meine Tür und ich dachte, mich wolle jemand besuchen.“

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